Beim
Programmieren können die Fehler im Sourcecode, einen bis in die Nacht verfolgen. Ständig
mit dem Gedanken "Woran kann das
wohl liegen?" oder "Wie
kann ich das am besten Lösen?" geht es anschließend müde ins Bett.
Doch hier geht es erst richtig los! Jetzt kommt Unruhe in den Schlaf - alles
wird Unbequem. Man kann vom vielen Denken und den Bildern vor Augen nicht einschlafen.
Obwohl die Schlafstörung sehr unangenehm ist, kommt aus dem heiterem Himmel die
Lösung des Problems. Manch Entwickler steht sofort auf und sitzt wieder eine
weitere Nacht vor dem Computer.
Wie
kann das passieren? Was geschieht in
unserem Kopf beim Einschlafen?
Fast
jeder Programmierer hat das Phänomen "Die
Lösung beim Einschlafen" erleben dürfen. Das selbe passiert natürlich
nicht nur beim Programmieren, sondern auch mit anderen Problemen vom Alltag,
die beim Einschlafen beschäftigen. Unser Gehirn besteht aus zwei Gehirnhälften
(Hemisphären), die unabhängig
Informationen verarbeiten. Dazu zählt das Begriffliche und bildliche Denken.
Abb. 1: Der Aufbau der Gehirnhälften
Die Linke
Hemisphäre ist für das Logische,
lineare Denken verantwortlich. Das sind feste Regeln die sich von der Kindheit
an aufbauen. Bei einem Programmierer sind das zum Beispiel die Syntax -Regeln
der jeweiligen Programmiersprache.
Die
rechte Hemisphäre kann Gefühle und
Gedanken in komplexen Bildern ausdrücken. Alles neue für den Mensch wird hier
erst Analysiert. Erst beim Verstehen der Information, wird das Neue der linken Hemisphäre fest gespeichert. Hier könnte
ein UML-Diagramm als Verknüpfung zur Programmier Syntax beim Entwickler liegen.
Für das
erstellen dieser Verknüpfung wird der Vermittler Corpus callosum zwischen der beiden Hemisphären benötigt. Der Corpus
callosum entscheidet, wann eine Information richtig verstanden wurde. Bei
Kindern wächst der Corpus callosum
erst vollständig ab dem 11 Lebensjahr aus, das auch die starke Bildliche
Fantasie der Kinder erklärt.
Durch die
Regeln die beim Wachstum auf die linke Hemisphäre
weitergegeben werden, wird das Bildliche denken beeinflusst. Nach der Pubertät
ist das Logische und lineare Denken stark im Vordergrund. Doch ist ein
gleichzeitiges zusammenspiel wichtig! Es hilft eine Art Übersicht zu behalten
und gedanklich, wie ein Puzzle-Spiel die Probleme zu Lösen.
In der
IT-Branche ist dieses Problem indirekt bereits bekannt. Der Sourcecode wird in
UML-Grafisch dargestellt, oder das Entwurfsmuster dient dem Softwarearchitekten
zur Abhilfe.
Beim
Einschlafen passiert hierbei ein sehr Interessanter Vorgang, das die Frage zu Beginn
löst. Es passiert ein regelrechtes hin und her spielen der Hemisphären. Wie ein Blitz
aus heiterem Himmel, erscheint die Idee zur Lösung des Problems. Das Bildliche
empfinden beim Einschlafen ist um einiges Intensiver, als das Logische Denken.
Das Logische Denken ist erschöpft durch die Müdichkeit. Es wird also geraten,
die Lösungserscheinung sofort auf Papier zu Notieren. Am nächsten Tag, kann die
Lösung noch mal Logisch betrachtet werden. Somit ist die Verwendung beider
Gehirnhälften eingesetzt worden.
Wie
kann man beide Gehirnhälften bewusst Aktivieren?
Das kann
einfach über ein Brainstorming geschehen. Sehr wichtig sind die spontanen
Ideen. Es darf nicht "direkt" darüber nachgedacht werden ob alles
korrekt ist. Dies folgt erst wenn die Ideen ein Ende finden.
Die
Wissenschaftlichen Ergebnisse kommen aus der Universität von Victoria in British
Columbia.
-Elkhonon
Goldberg
http://en.wikipedia.org/wiki/Elkhonon_Goldberg
- Louis D. Costa
Interessante Links:
Störe die Kinder beim Lernen nicht!
http://jenca.twoday.net/stories/1212218/
Der
Konflikt der Gehirnhälften geschickt ausnutzen
http://www.methode.de/dm/mi/dmmi004.htm
Mindmapping, Lehren
und Lernen
http://www.mindmapping.gch.de/html/gehirnhalften.html
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